Kunstmuseum Thun – Thun Panorama
Foto Anarchitekton

Jenseits des Panoramas. Zur Konstruktion von Landschaft

Die Sonderausstellung wirft einen neuen Blick auf das Panorama. Die Blütezeit des Mediums gegen Ende des 19. Jahrhunderts fiel mit den ersten Filmen zusammen, die mit konstruierten Landschaften die Wirklichkeit neu inszenierten. Auf der Nationalen Ausstellung in Genf 1896 waren zum Beispiel Filme der hochmodernen Cinématographe Lumière zu sehen. Die Sonderausstellung zeigt, wie heute, jenseits des Panoramas, die Medien Film, Video und digitale Kunst neue Wege der Landschaftsdarstellung beschreiten.

Arbeiten von Gary Beydler, Rémy Zaugg/René Pulfer und Philipp Gasser treffen auf ein stereoskopisches 3D-Video, das eine Stadtlandschaft von 1896 rekonstruiert.
n˚ 309 - Cascade ©Institut Lumière
n˚ 312 – Fête au village ©Institut Lumière
Panorama-Webcam Schilthorn, point de vue – audiovisuelle Produktionen, 2020
Gary Beydler, Hand Held Day, 1974
Rémy Zaugg/ René Pulfer, Projections,1990 / 2019
Philipp Gasser, Neuer Schnee, 2019
Auguste Baud-Bovy, Entwurf des Aeschi Panoramas, 1891

Team
Simone Büsch-Küng, Kuratorin
Hansmartin Siegrist, Seminar für Medienwissenschaft (Universität Basel)
David Bucheli und Andreas Weber, Projekt Digital Literacy and Early Swiss Cinema
point de vue – audiovisuelle Produktionen / Visavista AG / aviaticfilms gmbh
Andreas Wenger, Institut Innenarchitektur und Szenografie FHNW / Anarchitekton GmbH
Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC)
Mit freundlicher Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung

Kunstmuseum Thun/ Thun-Panorama